Streuobstwiesen: Pflege besser unterstützen

Ginsbach: Regionalverband muss Lebensraum für Bienen und Insekten erhalten

Anlässlich des heutigen Streuobstwiesen-Pflegetages in Kleinblittersdorf, unterstützt durch den Regionalverband Saarbrücken, fordern die Grünen ein umfassendes Förderprogramm für Streuobstwiesen. Der Regionalverband müsse endlich einen nennenswerten Beitrag gegen das dramatische Bienen- und Insektensterben leisten. Zugleich könne man eine charakteristische Kulturlandschaft bewahren. Grünen-Fraktionsvize Patrick Ginsbach hat betont, Streuobstwiesen böten Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten, insbesondere für Insekten und Bienen. Landwirte wie auch Bürgerinnen und Bürger mit entsprechenden Flächen müssten beim Baumankauf sowie der oft mühsamen Pflege besser unterstützt werden.

„Der Streuobstwiesen-Pflegetag auf dem Röthlinger Hof in Kleinblittersdorf, unterstützt durch den Regionalverband Saarbrücken, ist ein wichtiges Projekt zum Erhalt der Streuobstwiesen, greift allerdings als Einzelmaßnahme deutlich zu kurz. Viele der übrig gebliebenen Streuobstwiesen im Regionalverband benötigen zu ihrem Erhalt dringend entsprechende Pflege“, sagt Patrick Ginsbach, umweltpolitischer Sprecher der Grünen im Regionalverband Saarbrücken. Streuobstwiesen seien vielfach charakteristisch für die Kulturlandschaft und böten Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Insbesondere das dramatische Insekten-, Bienen- und Vogelsterben mache deutlich, wie wichtig eine artenreiche Kulturlandschaft sei.

Wer wirklich Streuobstwiesen langfristig erhalten wolle, müsse die oft mühsame Pflege in der gesamten Region verlässlich und wirkungsvoll fördern. Öffentlichkeitswirksame Einzelprojekte unter Beteiligung von Regionalverbandsdirektor Gillo kämen einem Tropfen auf den heißen Stein gleich. Ginsbach: „Wir benötigen ein wirkungsvolles Förderprogramm für die Streuobstwiesen im Regionalverband. Landwirte wie auch Bürgerinnen und Bürger mit entsprechenden Flächen müssen beim Baumankauf sowie der oft mühsamen Pflege besser unterstützt werden. Zudem sollte das Förderprogramm auch einen Augenmerk auf ökologisch wertvolle Magerflächen sowie Feld- und Wegeränder legen.“

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