Der Regionalverband Saarbrücken

Die Gebiets­kör­per­schaft Stadt­ver­band Saar­brü­cken gab es seit 1974. Nach der von den Grü­nen hef­tig kri­ti­sier­ten Ver­wal­tungs­struk­tur­re­form fir­miert sie nun unter dem Namen Regio­nal­ver­band Saar­brü­cken. Die­ser ist ver­gleich­bar mit den Land­krei­sen des Saar­lan­des und nimmt vor allem gemein­de­über­grei­fen­de Auf­ga­ben u.a. als größ­ter Schul­trä­ger der Regi­on wahr. Zehn Städ­te und Gemein­den mit ins­ge­samt ca. 360.000 Ein­woh­nern sind im Regio­nal­ver­band zusam­men­ge­schlos­sen. Für sie tritt der Regio­nal­ver­band u.a. als Dienst­leis­ter in den Berei­chen Kul­tur (VHS), Sozia­les, Jugend­hil­fe und Arbeits­markt­po­li­tik (ARGE) auf.

Sitz der von Regio­nal­ver­bands­di­rek­tor Peter Gil­lo geführ­ten Ver­wal­tung ist das Saar­brü­cker Schloss. Dort ist auch der Sitz des gewähl­ten Par­la­men­tes, der Regio­nal­ver­samm­lung, in die 45 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger des Regio­nal­ver­ban­des für fünf Jah­re gewählt wer­den. In der jet­zi­gen Legis­la­tur­pe­ri­ode (2014−2019) besteht sie aus den Frak­tio­nen CDU (16), SPD (15), Lin­ke (4), Bündnis90/Die Grü­nen (4) und AfD (2). Eben­falls in der Regio­nal­ver­samm­lung ver­tre­ten ist jeweils ein Ver­tre­ter der Pira­ten, der FDP und der NPD sowie ein wei­te­res frak­ti­ons­lo­ses Mit­glied.