26.02.2016 | Grüne: Große Koalition lehnt Gespräche über Lösung zum Erhalt des Botanischen Gartens ab

Saar­brü­cken, 26.02.2016. Die Gro­ße Koali­ti­on im Schloss, ins­be­son­de­re die SPD Frak­ti­on zeig­te bei der gest­ri­gen Sit­zung der Regio­nal­ver­samm­lung kei­ner­lei Gesprächs­be­reit­schaft über eine Lösung zum Erhalt des Bota­ni­schen Gar­tens. Hier­zu erklärt der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der Grü­nen Regio­nal­ver­bands­frak­ti­on, Patrick Gins­bach:

Der Bota­ni­sche Gar­ten ist von enor­mer Wich­tig­keit nicht nur für den Hoch­schul­stand­ort Saar­brü­cken, son­dern auch für die gesam­te Regi­on. Uns allen soll­te dar­an gele­gen sein, die­se Insti­tu­ti­on der außer­schu­li­schen Bil­dung und Nah­erho­lung zu erhal­ten. Wir Grü­ne haben des­halb in der gest­ri­gen Sit­zung der Regio­nal­ver­samm­lung bean­tragt, dass Regio­nal­ver­bands­di­rek­tor Gil­lo Uni, Land und Stadt zu Gesprä­chen über eine Lösung zum Erhalt des Bota­ni­schen Gar­tens ein­lädt. Wäh­rend sich Uni und Lan­des­haupt­stadt gesprächs­be­reit zeig­ten, sehen CDU und SPD in der Regio­nal­ver­samm­lung kei­ne Not­wen­dig­keit, sich gemein­sam mit Vertreter*Innen aus Stadt und Land an einen Tisch zu set­zen. Es ist den Stu­die­ren­den und den Bürger*innen schlicht nicht ver­mit­tel­bar, dass sich die bei­den gro­ßen Frak­tio­nen der Regio­nal­ver­samm­lung nicht ein­mal ansatz­wei­se um Lösun­gen bemü­hen und sich statt­des­sen lie­ber über poli­ti­sche Zustän­dig­kei­ten strei­ten. Wir bedau­ern es sehr, dass SPD und CDU taten­los zuse­hen, wie ihre Par­tei­freun­de auf Lan­des­ebe­ne durch wei­te­res Kaputt­spa­ren der Uni­ver­si­tät die Wirt­schafts­kraft einer gan­zen Regi­on min­dern.“

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