04.11.2011 | Opposition im Schloss will von Gillo endlich Klarheit über Besetzung der Verwaltungsspitze

Bünd­nis 90/Die Grü­nen, FDP und DIE LINKE im Regio­nal­ver­band ver­lan­gen Aus­kunft über Ende des Jah­res anste­hen­de Ver­än­de­run­gen bei der Lei­tung wich­ti­ger Fach­be­rei­che im Regio­nal­ver­band.
Die Fach­be­rei­che „Jugend” sowie „Schu­len und Bil­dung” im Regio­nal­ver­band wer­den bis­lang von der haupt­amt­li­chen Bei­geord­ne­ten, Frau Elfrie­de Niko­de­mus, gelei­tet. Mit dem Aus­schei­den von Frau Niko­de­mus zu Ende des Jah­res ste­hen dem Regio­nal­ver­band nur noch ehren­amt­li­che Bei­geord­ne­te zu. Die Ver­wal­tungs­spit­ze muss also bis dahin neu geord­net wer­den. Bis­lang ver­wei­gert der Regio­nal­ver­bands­di­rek­tor Peter Gil­lo jede Aus­kunft dar­über.
Das Agie­ren von Herrn Gil­lo in die­ser Ange­le­gen­heit bezeich­nen die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den der Oppo­si­ti­on – Man­fred Jost, Man­fred Bald­auf und Jür­gen Trenz – als „gelin­de gesagt unglück­lich”. Die Vor­sit­zen­den wei­ter: „Wir fin­den es unver­ständ­lich,  dass der Regio­nal­ver­bands­di­rek­tor bis heu­te – knapp zwei Mona­te vor dem Aus­schei­den von Frau Niko­de­mus – nicht in der Lage ist, Aus­künf­te über ihre Nach­fol­ge zu geben. Eine ent­spre­chen­de Anfra­ge von Bünd­nis 90/Die Grü­nen wur­de mit nichts­sa­gen­den Flos­keln beant­wor­tet. Die Frak­tio­nen wür­den „zeit­nah” infor­miert, hieß es lapi­dar. Dar­in sehen wir eine Miss­ach­tung sowohl der Per­son der haupt­amt­li­chen Bei­geord­ne­ten als auch der Fach­be­rei­che, die sie bis­her gelei­tet hat. Die ehren­amt­li­chen Bei­geord­ne­ten schließ­lich wür­den gern wis­sen, wel­che Auf­ga­ben nun auf sie zukom­men.
Dabei geht es – mit Jugend, Schu­len und Bil­dung – um Berei­che, die für die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung im Regio­nal­ver­band immens wich­tig sind. Wir befürch­ten, dass die Ent­schei­dung dar­über längst in irgend­wel­chen Hin­ter­zim­mern gefal­len ist und nun in buch­stäb­lich letz­ter Minu­te der Regio­nal­ver­samm­lung auf­ge­tischt wer­den soll – Dis­kus­si­on uner­wünscht. Das wider­spricht den Grund­sät­zen der Trans­pa­renz, die von allen Sei­ten stän­dig beschwo­ren wird. Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, aber auch ihre Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter in der Regio­nal­ver­samm­lung haben ein Recht zu erfah­ren, wer dem­nächst für wich­ti­ge Belan­ge im Regio­nal­ver­band zustän­dig ist.”

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