17.02.2011 | Fraktion Bündnis 90/Die Grünen initiiert Resolution zur LEADER-Förderung im Warndt

Die Frak­ti­on von Bünd­nis 90/Die Grü­nen im Regio­nal­ver­band setzt sich für die Bei­be­hal­tung der LEA­DER-För­de­rung im Warndt ein. Die Regio­nal­ver­samm­lung hat ein­stim­mig einer von der Frak­ti­on ein­ge­brach­ten Reso­lu­ti­on zuge­stimmt. Dar­in wird ver­langt, den Warndt bei der Ver­tei­lung der Mit­tel aus dem LEA­DER-Pro­gramm wei­ter­hin ange­mes­sen zu berück­sich­ti­gen.
Ralf Hek­tor (Freie Wäh­ler und Poli­ti­scher Geschäfts­füh­rer der Frak­ti­on Bünd­nis 90/die Grü­nen im Regio­nal­ver­band)  meint dazu: „Ich freue mich, dass inner­halb der Regio­nal­ver­samm­lung Kon­sens dar­über besteht, dass die LEA­DER-För­der­mit­tel für den Warndt auch in der zwei­ten För­der­pe­ri­ode flie­ßen sol­len. Im Sin­ne der Nut­zung regio­na­ler Ent­wick­lungs­po­ten­tia­le muss auch eine Gleich­be­hand­lung aller LEA­DER-Regio­nen im Saar­land bei der Mit­tel­ver­ga­be erfol­gen. Die Pro­jek­te im Warndt sind nun – nach büro­kra­tisch beding­ten Anlauf¬schwierigkeiten – in Schwung gekom­men; die Akti­vi­tä­ten sind auf die Nut­zung des regio­na­len Ent­wick­lungs­po­ten­ti­als zuge­schnit­ten.  Die LEA­DER-Regi­on Warndt benö­tigt drin­gend die leistungs¬bezogenen finan­zi­el­len Mit­tel – unter ande­rem zur Umset­zung der im Janu­ar 2011 abge­schlos­se­nen Stu­die „Kul­tur­land­schafts­zen­trum Jagd­schloss“, der Stu­die „Frei­raum und Sied­lun­gen, Geschich­te und Kul­tur­land­schaft“ sowie zur Pro­jekt­ent­wick­lung und Umset­zung der Grund­was­ser­stu­die Warndt und für die Fort­füh­rung der Geschäfts­stel­le der LAG Warndt.“
In der Reso­lu­ti­on heißt es wei­ter: „Wir bit­ten daher mit Nach­druck, die Mit­tel, wie in der gemein­sa­men Stel­lung­nah­me an das Minis­te­ri­um vom 19.11.2010 der LAG Bio­sphä­ren­re­ser­vat Blies­gau, der LAG Warndt und der Kul­tur­land­schafts­in­itia­ti­ve St. Wen­de­ler Land gefor­dert, zu je einem Drit­tel den drei LEA­DER-Regio­nen zur Ver­fü­gung zu stel­len.“
In die­ser ent­schei­den­den Pha­se, nach Abschluss der Stu­di­en, die Mit­tel nicht der LAD Warndt zur Ver­fü­gung zu stel­len wür­de bedeu­ten, dass zwar auf­wen­di­ge und zukunfts­wei­sen­de Stu­di­en exis­tie­ren, aber kei­ne prak­ti­sche Umset­zung mehr erfol­gen kann.
Die Frak­ti­on Bünd­nis 90/Die Grü­nen hat des Wei­te­ren eine Anfra­ge im Aus­schuss für Regio­nal­ent­wick­lung gestellt. Dar­in geht es um die Zukunft des Erleb­nis­berg­werks Warndt und des­sen Ein­bin­dung in ein tou­ris­ti­sches Gesamt­kon­zept (vgl. Pres­se­er­klä­rung vom 09.02.). Auch für die­ses Pro­jekt könn­ten LEA­DER-För­der­mit­tel ver­wen­det wer­den.

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