18.02.2008 | Vergabekriterien im Schloss hinterfragen!

Die Ver­ga­be öffent­li­cher Auf­trä­ge muss nach Ansicht der Schloss – Grü­nen an öko­lo­gi­sche und sozia­le Kri­te­ri­en gekop­pelt wer­den. Eine ent­spre­chen­de Anfra­ge der Frak­ti­on hat zum Ziel, die Ver­ga­be­kri­te­ri­en des Regio­nal­ver­ban­des zu hin­ter­fra­gen. Hier­zu Ste­phan Kör­ner, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der: ” Nach­dem vor Jah­res­frist ein Antrag der Grü­nen zum Aus­schluss von Pro­duk­ten die aus aus­beu­te­ri­scher Kin­der­ar­beit stam­men im Schloss­par­la­ment kei­ne Mehr­heit fand, wol­len wir einen erneu­ten Anlauf neh­men, um die Ver­ga­be­pra­xis des Regio­nal­ver­ban­des an moder­ne sozia­le und öko­lo­gi­scher Erfor­der­nis­se an zu pas­sen. Dazu dient uns zunächst eine Anfra­ge an die Ver­wal­tung, ob sie in ihrer Ver­ga­be­pra­xis sozia­le Kri­te­ri­en wie Tarif­treue von Auf­trags­fir­men, Aus­schluss von Kin­der­ar­beit bei der Her­stel­lung von Pro­duk­ten, oder aber die Prü­fung von Pro­duk­ten auf ihre öko­lo­gi­sche Wer­tig­keit vor­sieht. Hier­un­ter fal­len nicht nur Schad­stoff­prü­fung, nach­hal­ti­ge Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se  und umwelt­freund­li­che Pro­duk­te, son­dern auch Kli­ma­freund­lich­keit und der Aus­schluss von gen­ma­ni­pu­lier­ten Pro­duk­ten. Ziel der Grü­nen Initia­ti­ve ist die Ein­bin­dung der Ver­ga­be­pra­xis in eine  moder­ne öko­lo­gi­sche und sozia­le Poli­tik. Dass hier der Regio­nal­ver­band eine Vor­bild­funk­ti­on zu erfül­len hat, liegt auf der Hand.“

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