Patrick Ginsbach

Patrick Ginsbach

CISPA-Ausgründungen: Voraussetzungen für Technologie-Ansiedlungen schaffen

Sulz­bach­tal-Stra­te­gie auf den Weg brin­gen: Brach­flä­chen umwan­deln, Wohn­raum sanie­ren, Anbin­dung ver­bes­sern

Vor dem Hin­ter­grund der Ansied­lung des Helm­holtz-Zen­trums für Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit (CISPA) und zu erwar­ten­der Aus­grün­dun­gen for­dern der saar­län­di­sche Grü­nen-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mar­kus Tres­sel und der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der Grü­nen im Regio­nal­ver­band Saar­brü­cken, Patrick Gins­bach, nun zügig und kon­se­quent die Vor­aus­set­zun­gen für Tech­no­lo­gie- und Indus­trie­an­sied­lun­gen zu schaf­fen. Die Grü­nen-Poli­ti­ker sehen in die­sem Zusam­men­hang eine his­to­ri­sche Zukunfts­chan­ce für das nahe zum Uni-Cam­pus gele­ge­ne Sulz­bach­tal von Jägers­freu­de über Sulz­bach bis nach Fried­richs­thal.

„Die geo­gra­fi­sche Lage des Uni-Cam­pus macht künf­ti­ge Neu­an­sied­lun­gen in unmit­tel­ba­rer Nähe zur Uni­ver­si­tät so gut wie unmög­lich. Aber auch dar­über hin­aus sind Neu­an­sied­lun­gen unter öko­lo­gi­schen und ver­kehr­li­chen Aspek­ten oft nur schwer oder gar nicht mehr zu rea­li­sie­ren. Umso wich­ti­ger ist es, dass alle Akteu­re gemein­sam und kon­se­quent eva­lu­ie­ren, wo sich neue Tech­no­lo­gie- und Indus­trie­un­ter­neh­men im Umfeld des IT-Zen­trums CISPA nie­der­las­sen und ent­wi­ckeln kön­nen. Die Lan­des­re­gie­rung muss früh­zei­tig die rich­ti­gen Wei­chen stel­len, um sich Zukunfts­chan­cen zu sichern“, sagt Mar­kus Tres­sel, Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter und Chef der Saar-Grü­nen.

Ins­be­son­de­re böte sich die Ent­wick­lung des Sulz­bach­t­als wegen des­sen Nähe zum Uni-Cam­pus an. Gins­bach: „Die Ansied­lung neu­er IT-Unter­neh­men stellt eine gro­ße Zukunfts­chan­ce für das vom Struk­tur­wan­del und zurück­ge­hen­den Bevöl­ke­rungs­zah­len gebeu­tel­te Sulz­bach­tal zwi­schen Jägers­freu­de, Dud­wei­ler, Sulz­bach, Quier­schied und Fried­richs­thal dar. Nicht weni­ge grö­ße­re und klei­ne­re Gewer­be- und Indus­trie­flä­chen lie­gen in die­ser alten Berg­bau-Regi­on brach. Vie­le Häu­ser und Woh­nun­gen in den Stadt- und Orts­ker­nen, ins­be­son­de­re ent­lang der Haupt­stra­ßen, ste­hen leer und sind in einem schlech­ten Zustand. Zugleich ist das Tal aber ver­kehr­lich gut durch die Bahn­stre­cke und die A623 ange­bun­den.“

Die Grü­nen-Poli­ti­ker for­dern eine Sulz­bach­tal-Stra­te­gie, um CIS­PA-Aus­grün­dun­gen und den Sulz­bach­tal-Kom­mu­nen eine neue Chan­ce zu geben. Tres­sel: „Lan­des­re­gie­rung, der Regio­nal­ver­band und die betrof­fe­nen Städ­te und Gemein­den müs­sen gemein­sam die Vor­aus­set­zun­gen für die Ansied­lung neu­er Indus­trie- und Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men schaf­fen und kön­nen damit zugleich dem gebeu­tel­ten Sulz­bach­tal eine his­to­ri­sche Ent­wick­lungs­chan­ce auf­zei­gen. Es gilt, Brach­flä­chen für Unter­neh­men und For­schung zur Ver­fü­gung zu stel­len, leer­ste­hen­der Wohn­raum durch ein Sanie­rungs­pro­gramm wie­der nutz­bar zu machen und die ver­kehr­li­che Anbin­dung durch ein S-Bahn-Sys­tem und mehr Bus­ver­bin­dun­gen zu ver­bes­sern.“

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