Gartenbesitzer bekommen künftig kostenlose Saatgutmischung

Regio­nal­ver­band Saar­brü­cken setzt Grü­nen-Initia­ti­ve für mehr bio­lo­gi­sche Viel­falt um

Auf Initia­ti­ve der Grü­nen-Frak­ti­on hat die Regio­nal­ver­samm­lung ein Blüh­wie­sen-För­der­pro­gramm beschlos­sen. Gar­ten­be­sit­ze­rin­nen und Gar­ten­be­sit­zer, aber bei­spiels­wei­se auch Ver­ei­ne, bekom­men künf­tig vom Regio­nal­ver­band Saar­brü­cken eine kos­ten­lo­se Saat­gut­mi­schung zur Anla­ge von Blüh­flä­chen. Grü­nen-Frak­ti­ons­chef Patrick Gins­bach betont, die neue För­de­rung unter­stüt­ze Gar­ten­be­sit­ze­rin­nen und Gar­ten­be­sit­zer in ihrem wich­ti­gen Enga­ge­ment für die bio­lo­gi­sche Viel­falt, ins­be­son­de­re für den Schutz von Insek­ten und Bie­nen.

Patrick Ginsbach

Patrick Gins­bach, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der

Die Zahl der Flug­in­sek­ten ist wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen zufol­ge um mehr als 75 Pro­zent zurück­ge­gan­gen. Auch wir im Regio­nal­ver­band Saar­brü­cken sind in der Ver­ant­wor­tung, im Rah­men unse­rer Mög­lich­kei­ten alles zu unter­neh­men, um das Insek­ten­ster­ben zu begren­zen. Ins­be­son­de­re Blüh­flä­chen leis­ten einen ent­schei­den­den Bei­trag, den Lebens­raum und das Nah­rungs­an­ge­bot für Insek­ten, ins­be­son­de­re auch für Hun­der­te von Wild­bie­nen­ar­ten, zu stär­ken“, sagt Patrick Gins­bach, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der Grü­nen-Frak­ti­on im Regio­nal­ver­band Saar­brü­cken.

Mit dem neu­en För­der­pro­gramm kom­me der Regio­nal­ver­band Saar­brü­cken sei­ner Ver­ant­wor­tung nach, dem zuneh­men­den Ver­lust von hei­mi­schen Tie­ren und Pflan­zen ent­ge­gen­zu­wir­ken. Gins­bach: „Gar­ten­be­sit­ze­rin­nen und Gar­ten­be­sit­zer, aber auch bei­spiels­wei­se Ver­ei­ne, bekom­men vom Regio­nal­ver­band Saar­brü­cken künf­tig unbü­ro­kra­tisch eine spe­zi­el­le Saat­gut­mi­schung aus hei­mi­schen Wild­pflan­zen kos­ten­frei bereit­ge­stellt. Vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger leis­ten bereits heu­te schon einen nicht unwe­sent­li­chen Bei­trag für Insek­ten und Bie­nen. Wir wol­len sie in ihrem wich­ti­gen Enga­ge­ment, das der All­ge­mein­heit dient, best­mög­lich unter­stüt­zen.“

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