Grubenflutung: CDU und SPD wollen Frist für Einwände aussitzen

Jost: Demo­kra­tie lebt von Mit­be­stim­mung – Bevöl­ke­rung trans­pa­rent infor­mie­ren

Als Reak­ti­on auf die Ableh­nung von Bür­ger­infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen wie auch der Bereit­stel­lung ent­spre­chen­der Infor­ma­tio­nen auf der Inter­net­sei­te des Regio­nal­ver­ban­des durch die Gro­ße Koali­ti­on in der Regio­nal­ver­samm­lung haben die Grü­nen im Regio­nal­ver­band CDU und SPD vor­ge­wor­fen, die am 15. Janu­ar 2018 aus­lau­fen­de Frist für Ein­wän­de im Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren über die Weih­nachts­zeit aus­sit­zen zu wol­len. Grü­nen-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Jost hat CDU und SPD vor­ge­hal­ten, man wol­le die Bevöl­ke­rung bewusst im Unge­wis­sen las­sen, um die Zahl der Ein­wän­de mög­lichst gering zu hal­ten. Man kön­ne nicht immer mit Trans­pa­renz und Bür­ger­nä­he wer­ben, aber wenn es dar­auf ankom­me, nicht han­deln.

CDU und SPD haben heu­te in der letz­ten Sit­zung der Regio­nal­ver­samm­lung in die­sem Jahr die Durch­füh­rung von Bür­ger­infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen zum Gru­ben­was­ser­an­stieg eben­so abge­lehnt wie die Bereit­stel­lung ent­spre­chen­der Infor­ma­tio­nen auf der Inter­net­sei­te des Regio­nal­ver­ban­des. Dabei ist ein Groß­teil der Bevöl­ke­rung als Haus­be­sit­zer oder Trink­was­ser­nut­zer unmit­tel­bar von mög­li­chen Fol­gen betrof­fen”, erklärt Man­fred Jost, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der Grü­nen im Regio­nal­ver­band Saar­brü­cken.

Es wer­de damit immer deut­li­cher, dass CDU und SPD die am 15. Janu­ar 2018 enden­de Frist für Ein­wän­de im Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren aus­sit­zen wol­len. Jost: “Wer will, dass Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Ein­wän­de gel­tend machen kön­nen, muss auch ent­spre­chen­de Infor­ma­tio­nen für die Bevöl­ke­rung anbie­ten und dies mög­lichst bald, da die gesetz­li­che Frist für Ein­wän­de schon Mit­te Janu­ar endet. Es ist offen­sicht­lich, dass CDU und SPD dadurch die Zahl von Ein­wän­den für ein zügi­ges Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren mög­lichst gering hal­ten wol­len. Dabei wer­ben die Koali­ti­ons­par­tei­en sonst immer mit Trans­pa­renz und Bür­ger­nä­he.”

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