03.05.2015 | Regionalverband soll Zusammenlegung von Waffenbehörden prüfen

Saar­brü­cken, 03.05.2015. Die Grü­ne Frak­ti­on im Regio­nal­ver­band hat eine Anfra­ge bezüg­lich einer Zusam­men­le­gung der Waf­fen­be­hör­den gestellt. Hier­zu erklärt der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der Frak­ti­on Bünd­nis 90/Die Grü­nen, Man­fred Jost:
“Im Saar­land gibt es ins­ge­samt neun Waf­fen­be­hör­den: eine in jedem Land­kreis und dar­über hin­aus in den Städ­ten St. Ing­bert, Völk­lin­gen und Saar­brü­cken. Inner­halb des Regio­nal­ver­bands Saar­brü­cken sind damit drei Behör­den mit dem Waf­fen­recht befasst und müs­sen immer kom­pli­zier­ter wer­den­de recht­li­che Vor­schrif­ten anwen­den. Wir Grü­ne for­dern, zumin­dest die­se drei Behör­den beim Regio­nal­ver­band zusam­men­zu­fas­sen. So kön­nen Kom­pe­ten­zen gebün­delt und die Effi­zi­enz gestei­gert wer­den.
Aus die­sem Grund haben wir nun eine Anfra­ge an die Ver­wal­tung im Schloss gestellt. Sie muss dar­le­gen, wel­cher Mehr­auf­wand zu erwar­ten ist, wenn der Regio­nal­ver­band die Auf­ga­ben der Waf­fen­be­hör­den der Lan­des­haupt­stadt Saar­brü­cken und der Stadt Völk­lin­gen über­nimmt. Außer­dem muss Regio­nal­ver­bands­di­rek­tor Gil­lo erläu­tern, wie­so er sich gegen eine Zen­tra­li­sie­rung beim Land sperrt. Für ein Bun­des­land mit weni­ger Ein­woh­nern als zum Bei­spiel die Stadt Köln soll­te eine gut aus­ge­stat­te­te zen­tra­le Ver­wal­tungs­stel­le aus­rei­chend sein. Daher hal­ten wir mit­tel­fris­tig eine Zen­tra­li­sie­rung auf Lan­des­ebe­ne für sinn­voll.“

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