Patrick Ginsbach

Patrick Ginsbach

Grüne regen neue Fußgängerbrücke über die Saar an

Ginsbach: Hanweiler und Welferding wieder miteinander verbinden

Vor dem Hin­ter­grund des Aache­ner Ver­trags regen die Grü­nen die Errich­tung einer Fuß­gän­ger­brü­cke über die Saar zwi­schen Han­wei­ler und Wel­fer­ding zur Ver­tie­fung der deutsch-fran­zö­si­schen Freund­schaft an. Grü­nen-Frak­ti­ons­chef Patrick Gins­bach betont, eine Fuß­gän­ger­brü­cke könn­te bei­de his­to­risch eng ver­knüpf­ten Dör­fer wie­der bes­ser zusam­men­brin­gen. Zugleich könn­ten sich hand­fes­te Vor­tei­le für Han­wei­ler erge­ben: Der Orts­kern kön­ne wie­der­be­lebt, der Fahr­gast­schwund am Saar­bahn-Hal­te­punkt umge­kehrt und die Saar­land-Ther­me bes­ser mit dem Saar-Rad­weg ver­bun­den wer­den.

Han­wei­ler liegt am rech­ten Ufer der Saar auf deut­scher Sei­te, Wel­fer­ding gegen­über am lin­ken Ufer auf fran­zö­si­scher Sei­te. Bei­de Dör­fer sind sich nicht nur geo­gra­fisch nah, son­dern auch his­to­risch eng mit­ein­an­der ver­knüpft. Im Gegen­satz zu frü­he­ren Zei­ten exis­tiert heu­te aller­dings kei­ne direk­te Ver­bin­dung mehr zwi­schen bei­den Orten. Wer von Han­wei­ler nach Wel­fer­ding möch­te, ist auf die ent­fernt lie­gen­de Eisen­bahn­brü­cke ange­wie­sen“, sagt Patrick Gins­bach, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der Grü­nen-Frak­ti­on im Regio­nal­ver­band Saar­brü­cken.

In einem Antrag an die Regio­nal­ver­samm­lung regen die Grü­nen daher an, Mach­bar­keits- und Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten für die Errich­tung einer Fuß­gän­ger­brü­cke zwi­schen bei­den Dör­fern zu prü­fen. Gins­bach: „Wir müs­sen den Aache­ner Ver­trag, der die deutsch-fran­zö­si­sche Freund­schaft ver­tie­fen möch­te, auch ganz kon­kret bei uns vor der Haus­tür mit Leben fül­len. Eine neue Fuß­gän­ger­brü­cke zwi­schen Han­wei­ler und Wel­fer­ding könn­te das gemein­sa­me kul­tu­rel­le, kirch­li­che und sport­li­che Leben bei­der Orte wie­der­be­le­ben. Die Freund­schafts­brü­cken zwi­schen Klein- und Groß­blit­ters­dorf sowie zwi­schen Hab­kir­chen und Frau­en­berg sind Vor­bil­der.“

Zugleich könn­ten sich aus einer Brü­cke auch wei­te­re, ganz hand­fes­te Vor­tei­le erge­ben. Gins­bach: „Zwi­schen 2004 und 2017 sind die Fahr­gast­zah­len am Saar­bahn-Hal­te­punkt Han­wei­ler um mehr als 21 Pro­zent ein­ge­bro­chen. Durch fran­zö­si­sche Fahr­gäs­te, die aus Wel­fer­ding und den umlie­gen­den Neu­bau­ge­bie­ten über die Brü­cke kom­men, könn­te die­ser Trend wie­der umge­kehrt wer­den. Zugleich bie­tet eine Brü­cke auch die Chan­ce, das wei­te­re Aus­blu­ten des Han­wei­ler Orts­kerns zu ver­hin­dern und die­sen wie­der mit etwas mehr Leben zu fül­len. Eine Fuß­gän­ger­brü­cke könn­te zudem den Saar-Rad­weg, der hier auf fran­zö­si­scher Sei­te ver­läuft, bes­ser mit der Saar­land-Ther­me ver­bin­den.“

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